Kurzclips

"Gute Nacht, europäische Partner" – Medwedew warnt Rom und Kiew wegen Drohnendeal

Der ukrainische Präsident Selenskij ist am Mittwoch zu einem Staatsbesuch nach Rom gekommen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz kündigte die italienische Regierungschefin eine enge Zusammenarbeit in der Rüstungsbranche beider Länder an: "Italien ist insbesondere sehr daran interessiert, eine gemeinsame Produktion vor allem im Bereich der Drohnen aufzubauen."

Danach lobte die Politikerin die Ukraine als eines der weltweit führenden Länder auf diesem Gebiet.

Der stellvertretende Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation und ex-Präsident sowie ex-Ministerpräsident des Landes, Dmitri Medwedew, reagierte darauf noch am selben Tag:

"Die Liste europäischer Einrichtungen, die Drohnen und andere Ausrüstung herstellen, ist eine Liste potenzieller Ziele für die russischen Streitkräfte."

Am Tag vor seiner Rom-Reise war Selenskij auch in Berlin zu Gast, wo Bundeskanzler Merz auf einer Pressekonferenz ebenfalls die bilaterale strategische Zusammenarbeit mit Kiew in höchsten Tönen lobte und konstatierte, dass "Russland keine Chance hat, diesen Krieg zu gewinnen".

Mehr zum Thema – "Diese Objekte gefährden Ihre Sicherheit" – Russisches Verteidigungsministerium warnt Europäer

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.