Schweiz

Schweiz: Doppeltes Tötungsdelikt in Urnäsch ‒ 48-jährige Russin unter den Opfern

Zwei Frauen sind in Urnäsch im Kanton Appenzell Ausserrhoden nach einer Messerattacke gestorben. Eine weitere Frau sowie ein siebenjähriges Kind wurden verletzt. Auch der 23-jährige mutmaßliche Täter liegt im Spital. Die Polizei untersucht die Hintergründe.
Schweiz: Doppeltes Tötungsdelikt in Urnäsch ‒ 48-jährige Russin unter den OpfernQuelle: Legion-media.ru © Björn Trotzki

In Urnäsch im Kanton Appenzell Ausserrhoden hat sich am Donnerstagmorgen ein schweres Gewaltverbrechen ereignet.

In einer Privatwohnung im Gebiet Sölzer wurden zwei Frauen mit einem Messer tödlich verletzt. Ein siebenjähriges Mädchen sowie der mutmaßliche Täter wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht.

Der Notruf ging kurz nach 8 Uhr bei der Einsatzleitzentrale ein. Die Kantonspolizei rückte gemeinsam mit Rettungsdiensten und mehreren Patrouillen aus. Trotz rascher medizinischer Versorgung starben zwei Frauen noch am Tatort.

Bei den Todesopfern handelt es sich um die 48-jährige Bewohnerin der Wohnung mit russischer Staatsangehörigkeit sowie um eine weitere Frau, die sich nach bisherigen Erkenntnissen als Besucherin in der Wohnung aufhielt. Ihre Identität ist noch nicht abschließend geklärt.

Das siebenjährige Kind der Wohnungsmieterin mit Schweizer Staatsbürgerschaft wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei besteht keine Lebensgefahr.

Auch der mutmaßliche Täter, ein 23-jähriger Mann türkischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in der Region, wurde verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Laut Polizei ist er bereits polizeilich bekannt. Die genaue Beziehung zwischen ihm und den Opfern ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat unter Leitung der Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet. Unterstützt wird sie vom Institut für Rechtsmedizin des Kantonsspitals St. Gallen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar.

Im Dorf Urnäsch löste der Vorfall große Betroffenheit aus. Der Gemeindepräsident sprach von einer belastenden Situation und tiefer Verunsicherung angesichts der Ereignisse.

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